Sammlungen
Mehr als Maschinen – Unsere Sammlungen erzählen Geschichte
Industriekultur aus dem Waldenburgertal – bewahrt, erforscht und ausgestellt
Was im Schaulager begann, hat heute im Pavillon von Niederdorf ein sichtbares Zuhause gefunden: Das Industriemuseum Waldenburgertal besitzt eine umfangreiche Sammlung mit weit über tausend Objekten, Dokumenten und Zeitzeugnissen zur Industrialisierung des hinteren Baselbiets. Die Bestände reichen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart – und bilden einen einzigartigen Wissensspeicher aus Technik, Handwerk und Innovationsgeist.
Im Mittelpunkt steht die Uhrenindustrie, die einst die wirtschaftliche Grundlage des Tals bildete. Fast lückenlos lässt sich ihre Entwicklung anhand von Werkbänken, Werkzeugen, Uhrwerken, Lehrstücken und Modellen nachvollziehen.
Doch das ist längst nicht alles: Die Sammlungen zeigen auch die enorme Bandbreite der Feinmechanik, Mess- und Regeltechnik, Metallverarbeitung und Implantatherstellung. Diese Disziplinen, einst als Zulieferbetriebe entstanden, wurden zu eigenständigen Branchen mit internationaler Bedeutung.
Auch überraschende Themen sind vertreten: die Entwicklung des Skisprungs, die Zeitmessung im Sport oder die Technik hinter den ersten Radarfallen – viele dieser Innovationen haben ihren Ursprung im Waldenburgertal.
Unser Museum dokumentiert nicht nur die grossen Erfindungen, sondern auch das, was Menschen vor Ort geschaffen, entwickelt, gebaut und weitergegeben haben. Mit jeder Vitrine, jedem Foto und jedem Objekt wird die Geschichte des Tals lebendig – konkret, anschaulich und nahbar.
Ein Besuch lohnt sich – denn unsere Sammlung erzählt, was Bücher oft verschweigen.
Kostbarkeiten aus der Sammlung
Einige unserer schönsten Objekte stellen wir Ihnen hier vor – kleine und grosse Schätze, die von der Innovationskraft und dem handwerklichen Können im Waldenburgertal zeugen. Jedes Stück erzählt seine eigene Geschichte: von der feingliedrigen Uhrwerksfeder über präzise gefertigte Zahnradpaare bis hin zu historischen Werkzeugen oder Messinstrumenten.
Unser Sammlungsgut wird laufend dokumentiert, digitalisiert und inventarisiert. Die erfassten Objekte sind öffentlich zugänglich im KIMnet – dem Kulturgüterportal Nordwestschweiz:
Ein Klick – und Sie betreten das digitale Schaulager unseres Museums.
