Vier Gründungsmitglieder des Industriemuseums Waldenburgertal mit historischen technischen Objekten
Die Gründungsmitglieder: Max Furler, Paul Roth, Werner Roth und Christian Hostettler. Auf dem Foto fehlt Erwin Dettwiler.

Seit 1996 für das industrielle Erbe des Tales

Als aus Erinnerungen ein Museum wurde

Maschinen, Werkzeuge und Dokumente erzählen von der Arbeit, dem Können und dem Erfindergeist früherer Generationen. Fünf Männer aus Niederdorf sorgten dafür, dass diese Zeugnisse einen Ort erhielten.

Dezember 1996 Gründung der Stiftung Industriemuseum Waldenburgertal
Die Geschichte entdecken

Der Anfang einer gemeinsamen Aufgabe

Bewahren, bevor es zu spät ist

Mit dem Wandel der Industrie veränderte sich auch das Waldenburgertal. Maschinen, Werkzeuge und Dokumente, die über Jahrzehnte zum Arbeitsalltag gehört hatten, verloren ihre ursprüngliche Funktion.

Was technisch überholt erschien, war geschichtlich umso wertvoller. In diesen Gegenständen steckten das Wissen früherer Generationen, die Entwicklung ganzer Betriebe und die Erinnerung an Menschen, deren Arbeit das Tal geprägt hatte.

Die Gründer des Industriemuseums erkannten, dass dieses Erbe einen verlässlichen Ort brauchte. Es sollte gesammelt, dokumentiert und so aufbewahrt werden, dass auch kommende Generationen die industrielle Geschichte der Region nachvollziehen können.

Daraus entstand die Idee eines Museums, das Technik zeigt und zugleich die Geschichten hinter den Maschinen weitererzählt.

Eine Maschine wird zum geschichtlichen Zeugnis, wenn auch das Wissen über ihre Herkunft, ihre Verwendung und die Menschen dahinter erhalten bleibt.

Gründung der Stiftung 20. Dezember 1996 Niederdorf, Basel-Landschaft

Fünf Männer – eine gemeinsame Idee

Der Grundstein wird gelegt

Am 20. Dezember 1996 wurde in Niederdorf die Stiftung Industriemuseum Waldenburgertal gegründet. Damit erhielt die Idee eines regionalen Industriemuseums eine dauerhafte Grundlage.

Fünf engagierte Persönlichkeiten aus Niederdorf verband die Überzeugung, dass die industrielle Geschichte des Tales erhalten und öffentlich zugänglich gemacht werden sollte.

Ihr Anliegen reichte von der Uhrmacherei über die Präzisionsmechanik bis zur Medizinaltechnik. Auch die Menschen, Betriebe und Arbeitswelten hinter diesen Entwicklungen sollten ihren Platz im Gedächtnis der Region behalten.

Die fünf Gründungsmitglieder
  • Werner Roth-Brunner 1925–1999
  • Christian Hostettler-Schmutz 1931–2017
  • Max Furler-Etter 1930–2020
  • Paul Roth-Lüdin 1927–2018
  • Erwin Dettwiler-Lucchini 1931–2016

Ihr gemeinsames Ziel: Zeugnisse der Industrialisierung im Waldenburgertal sammeln, erhalten, dokumentieren und kommenden Generationen zugänglich machen.

Der Auftrag der Stiftung

Sammeln, bewahren und erzählen

Der Stiftungszweck verbindet die Sicherung historischer Zeugnisse mit dem Auftrag, die Industriegeschichte des Waldenburgertals verständlich und zugänglich zu machen.

Zeugnisse sichern

Sammeln

Maschinen, Werkzeuge, Dokumente, Fotografien und weitere Zeugnisse der Industrialisierung werden zusammengetragen und in ihren historischen Zusammenhang eingeordnet.

Objekte und Unterlagen aus den industriellen Arbeitswelten des Waldenburgertals.
Werte erhalten

Bewahren

Das Sammelgut wird dokumentiert, inventarisiert und gepflegt. Damit bleiben materielle Zeugnisse und das damit verbundene Wissen für kommende Generationen erhalten.

Sorgfältige Dokumentation, fachgerechte Pflege und langfristige Sicherung.
Geschichte vermitteln

Erzählen

Ausstellungen und Vermittlungsangebote machen sichtbar, wie technische Entwicklungen, Betriebe und Menschen das Waldenburgertal geprägt haben.

Industriegeschichte verständlich, anschaulich und aus regionaler Perspektive erzählen.

Drei Aufgaben, ein gemeinsames Ziel: Das industrielle Erbe des Waldenburgertals soll erhalten bleiben, verstanden werden und weiterhin von den Menschen und ihren Leistungen erzählen.

Von der Idee zur Museumsarbeit

Eine Geschichte in Etappen

Seit der Stiftungsgründung ist aus einer gemeinsamen Idee eine dauerhafte Aufgabe geworden: das industrielle Erbe des Waldenburgertals zu erhalten und weiterzugeben.


  1. 20. Dezember 1996

    Die Stiftung entsteht

    Fünf Persönlichkeiten aus Niederdorf gründen die Stiftung Industriemuseum Waldenburgertal und schaffen damit die Grundlage für den Aufbau eines regionalen Industriemuseums.


  2. Die ersten Jahre

    Sammeln und sichern

    Maschinen, Werkzeuge, Dokumente und Fotografien werden zusammengetragen. Die Sammlung wächst und bewahrt Zeugnisse unterschiedlicher Industriezweige des Tales.


  3. 2. November 2007

    Der Förderverein wird gegründet

    Mit dem imw♦forum erhält die Arbeit der Stiftung eine breitere Basis. Der Förderverein unterstützt die Sammlung, die Museumsarbeit und die weitere Entwicklung des IMW.


  4. 2007–2023

    Aufbau unter Fritz Degen

    Fritz Degen aus Oberdorf wirkt als erster Präsident des Fördervereins. Während seiner Amtszeit begleitet er die Entwicklung des Vereins und dessen Engagement für das Industriemuseum.


  5. Heute

    Geschichte bleibt in Bewegung

    Das Industriemuseum verbindet Sammlung, Dokumentation, Ausstellungen und Vermittlung. Historische Objekte öffnen den Blick auf technische Entwicklungen und die Menschen, die sie möglich machten.

Die Zeitleiste bleibt offen

Mit jedem dokumentierten Objekt, jeder Ausstellung und jeder bewahrten Erinnerung erhält die Geschichte des Industriemuseums ein weiteres Kapitel.

Unterstützung mit Wirkung

Gemeinsam erhält man mehr

Elf Jahre nach der Stiftungsgründung erhielt das Industriemuseum eine breitere Basis. Am 2. November 2007 wurde der Förderverein imw♦forum gegründet.

November 2007 Gründung des Fördervereins imw♦forum

Als erster Präsident engagierte sich Fritz Degen aus Oberdorf. Von 2007 bis 2023 begleitete er die Entwicklung des Fördervereins und dessen Einsatz für das Museum.

Der Verein trägt den Auftrag der Stiftung mit und hilft dabei, die Sammlung auszubauen, das Sammelgut zu pflegen und zeitgemässe Ausstellungen zu ermöglichen.

Mitglieder, freiwillig Engagierte und weitere Unterstützende schaffen damit eine wichtige Verbindung zwischen dem Museum und der Bevölkerung.

Die Stiftung in ihrem Auftrag unterstützen
Sammlung ausbauen und pflegen
Objekte dokumentieren und inventarisieren
Ausstellungen und Vermittlung fördern
Gründung des Fördervereins imw Forum mit Fritz Degen
Gründung des Fördervereins imw♦forum Am 2. November 2007 wurde der Förderverein gegründet. Fritz Degen übernahm als erster Präsident die Leitung.
Erster Präsident Fritz Degen Amtszeit 2007–2023

Vergangenheit bewahren – Zukunft anregen

Die Geschichte geht weiter

Die Gründung von Stiftung und Förderverein war der Anfang. Heute wächst die Geschichte des Industriemuseums mit jedem bewahrten Objekt, jeder Ausstellung und jeder Erinnerung, die weitergegeben wird.

Werden Sie Teil dieser Geschichte

Entdecken, erinnern und gemeinsam weitertragen

Lernen Sie das Industriemuseum bei einem Besuch kennen oder unterstützen Sie seine Arbeit als Mitglied des Fördervereins imw♦forum.

Industriemuseum Waldenburgertal: ein Ort für Technik, Menschen und die Geschichten einer industriell geprägten Region.