Seit 1996 für das industrielle Erbe des Tales
Als aus Erinnerungen ein Museum wurde
Maschinen, Werkzeuge und Dokumente erzählen von der Arbeit, dem Können und dem Erfindergeist früherer Generationen. Fünf Männer aus Niederdorf sorgten dafür, dass diese Zeugnisse einen Ort erhielten.
Der Anfang einer gemeinsamen Aufgabe
Bewahren, bevor es zu spät ist
Mit dem Wandel der Industrie veränderte sich auch das Waldenburgertal. Maschinen, Werkzeuge und Dokumente, die über Jahrzehnte zum Arbeitsalltag gehört hatten, verloren ihre ursprüngliche Funktion.
Was technisch überholt erschien, war geschichtlich umso wertvoller. In diesen Gegenständen steckten das Wissen früherer Generationen, die Entwicklung ganzer Betriebe und die Erinnerung an Menschen, deren Arbeit das Tal geprägt hatte.
Die Gründer des Industriemuseums erkannten, dass dieses Erbe einen verlässlichen Ort brauchte. Es sollte gesammelt, dokumentiert und so aufbewahrt werden, dass auch kommende Generationen die industrielle Geschichte der Region nachvollziehen können.
Daraus entstand die Idee eines Museums, das Technik zeigt und zugleich die Geschichten hinter den Maschinen weitererzählt.
Eine Maschine wird zum geschichtlichen Zeugnis, wenn auch das Wissen über ihre Herkunft, ihre Verwendung und die Menschen dahinter erhalten bleibt.
Fünf Männer – eine gemeinsame Idee
Der Grundstein wird gelegt
Am 20. Dezember 1996 wurde in Niederdorf die Stiftung Industriemuseum Waldenburgertal gegründet. Damit erhielt die Idee eines regionalen Industriemuseums eine dauerhafte Grundlage.
Fünf engagierte Persönlichkeiten aus Niederdorf verband die Überzeugung, dass die industrielle Geschichte des Tales erhalten und öffentlich zugänglich gemacht werden sollte.
Ihr Anliegen reichte von der Uhrmacherei über die Präzisionsmechanik bis zur Medizinaltechnik. Auch die Menschen, Betriebe und Arbeitswelten hinter diesen Entwicklungen sollten ihren Platz im Gedächtnis der Region behalten.
- Werner Roth-Brunner 1925–1999
- Christian Hostettler-Schmutz 1931–2017
- Max Furler-Etter 1930–2020
- Paul Roth-Lüdin 1927–2018
- Erwin Dettwiler-Lucchini 1931–2016
Ihr gemeinsames Ziel: Zeugnisse der Industrialisierung im Waldenburgertal sammeln, erhalten, dokumentieren und kommenden Generationen zugänglich machen.
Der Auftrag der Stiftung
Sammeln, bewahren und erzählen
Der Stiftungszweck verbindet die Sicherung historischer Zeugnisse mit dem Auftrag, die Industriegeschichte des Waldenburgertals verständlich und zugänglich zu machen.
Sammeln
Maschinen, Werkzeuge, Dokumente, Fotografien und weitere Zeugnisse der Industrialisierung werden zusammengetragen und in ihren historischen Zusammenhang eingeordnet.
Bewahren
Das Sammelgut wird dokumentiert, inventarisiert und gepflegt. Damit bleiben materielle Zeugnisse und das damit verbundene Wissen für kommende Generationen erhalten.
Erzählen
Ausstellungen und Vermittlungsangebote machen sichtbar, wie technische Entwicklungen, Betriebe und Menschen das Waldenburgertal geprägt haben.
Drei Aufgaben, ein gemeinsames Ziel: Das industrielle Erbe des Waldenburgertals soll erhalten bleiben, verstanden werden und weiterhin von den Menschen und ihren Leistungen erzählen.
Von der Idee zur Museumsarbeit
Eine Geschichte in Etappen
Seit der Stiftungsgründung ist aus einer gemeinsamen Idee eine dauerhafte Aufgabe geworden: das industrielle Erbe des Waldenburgertals zu erhalten und weiterzugeben.
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20. Dezember 1996 Die Stiftung entsteht
Fünf Persönlichkeiten aus Niederdorf gründen die Stiftung Industriemuseum Waldenburgertal und schaffen damit die Grundlage für den Aufbau eines regionalen Industriemuseums.
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Die ersten Jahre Sammeln und sichern
Maschinen, Werkzeuge, Dokumente und Fotografien werden zusammengetragen. Die Sammlung wächst und bewahrt Zeugnisse unterschiedlicher Industriezweige des Tales.
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2. November 2007 Der Förderverein wird gegründet
Mit dem imw♦forum erhält die Arbeit der Stiftung eine breitere Basis. Der Förderverein unterstützt die Sammlung, die Museumsarbeit und die weitere Entwicklung des IMW.
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2007–2023 Aufbau unter Fritz Degen
Fritz Degen aus Oberdorf wirkt als erster Präsident des Fördervereins. Während seiner Amtszeit begleitet er die Entwicklung des Vereins und dessen Engagement für das Industriemuseum.
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Heute Geschichte bleibt in Bewegung
Das Industriemuseum verbindet Sammlung, Dokumentation, Ausstellungen und Vermittlung. Historische Objekte öffnen den Blick auf technische Entwicklungen und die Menschen, die sie möglich machten.
Die Zeitleiste bleibt offen
Mit jedem dokumentierten Objekt, jeder Ausstellung und jeder bewahrten Erinnerung erhält die Geschichte des Industriemuseums ein weiteres Kapitel.
Unterstützung mit Wirkung
Gemeinsam erhält man mehr
Elf Jahre nach der Stiftungsgründung erhielt das Industriemuseum eine breitere Basis. Am 2. November 2007 wurde der Förderverein imw♦forum gegründet.
Als erster Präsident engagierte sich Fritz Degen aus Oberdorf. Von 2007 bis 2023 begleitete er die Entwicklung des Fördervereins und dessen Einsatz für das Museum.
Der Verein trägt den Auftrag der Stiftung mit und hilft dabei, die Sammlung auszubauen, das Sammelgut zu pflegen und zeitgemässe Ausstellungen zu ermöglichen.
Mitglieder, freiwillig Engagierte und weitere Unterstützende schaffen damit eine wichtige Verbindung zwischen dem Museum und der Bevölkerung.
Vergangenheit bewahren – Zukunft anregen
Die Geschichte geht weiter
Die Gründung von Stiftung und Förderverein war der Anfang. Heute wächst die Geschichte des Industriemuseums mit jedem bewahrten Objekt, jeder Ausstellung und jeder Erinnerung, die weitergegeben wird.
Entdecken, erinnern und gemeinsam weitertragen
Lernen Sie das Industriemuseum bei einem Besuch kennen oder unterstützen Sie seine Arbeit als Mitglied des Fördervereins imw♦forum.
Industriemuseum Waldenburgertal: ein Ort für Technik, Menschen und die Geschichten einer industriell geprägten Region.