Sonderausstellungen

Frischer Wind im Museum – unsere Sonderausstellungen

Entdecken, was bewegt – Themen im Wandel der Zeit

Neben der Dauerausstellung zur Industriegeschichte im Waldenburgertal zeigen wir regelmässig wechselnde Sonderausstellungen, die einzelne Aspekte vertiefen, neue Perspektiven eröffnen oder überraschende Geschichten ans Licht bringen. Ob technisches Kulturerbe, lokale Innovationen, vergessene Berufe oder Zeitzeugenprojekte – wir greifen auf, was bewegt.

Jede Sonderausstellung entsteht mit grossem Engagement, in Zusammenarbeit mit Fachleuten, Sammlerinnen, Leihgebern oder Schulen. Die Vielfalt der Themen spiegelt die Vielfalt des Tals – und zeigt: Industriegeschichte ist lebendig, aktuell und oft verblüffend nah an unserem Alltag.

Kommen Sie vorbei – unsere Sonderausstellungen ergänzen das Museumserlebnis und lohnen sich auch für Wiederholungsbesuche.

«WB – einisch bis hüt»

Vernissage: Freitag, 3. November 2023
Dauer: 2023 bis 2025

Wie hat sich die Waldenburgerbahn verändert – und was ist geblieben? Die Sonderausstellung «WB – einisch bis hüt» führte mit multimedialen Präsentationen, Bildern und Geschichten durch Vergangenheit und Gegenwart. Dokumente und Exponate aus verschiedenen Zeiten machten sichtbar, wie eng die WB mit dem Leben im Tal verbunden ist.

Konzept und Gestaltung: Helene Koch-Schmutz

«Wenn Druck sich Luft verschafft»

2010

Die Ausstellung präsentierte Exponate aus dem Waldenburgertal rund um das Thema Luftdruck und stiess auf grosses Interesse:

Über 150 Besucherinnen und Besucher liessen sich begeistern. Experimentierstationen machten den Luftdruck für Erwachsene wie auch für Kinder verständlich und direkt erlebbar.

Eindrücklich ergänzt wurde die Schau durch Erzählungen von Paul Roth zur Industrialisierung von Niederdorf – von der Bandweberei über die Uhrmacherei bis zu den spürbaren Veränderungen im Dorfleben.

«Aus der Not geboren»

Vernissage: Freitag, 27. März 2009
Dauer: März bis Juni 2009

Die Sonderausstellung «Aus der Not geboren» beleuchtete die Industrialisierung des Waldenburgertals und zeigte, wie sich das Tal in rund 150 Jahren vom armen Gewerbegebiet zu einem vielseitigen Industriestandort wandelte.

Historische Bilder und Texte führten durch die wichtigsten Etappen – von frühen Werkstätten und Heimarbeit bis zur Uhrenindustrie rund um Gedeon Thommen.

Ergänzt wurde die Ausstellung durch originale Werkzeuge, Objekte und ein nachgebautes Uhrmacheratelier, das den Arbeitsalltag des 19. Jahrhunderts anschaulich machte.